SPD-Kirchhörde in Aufbruchstimmung!

Am Wochenende des 23. und 24. Juni nahmen sich einige Mitglieder Zeit, um die SPD in Kirchhörde Richtung Zukunft zu lenken. 10 Personen fuhren nach Altastenberg (Sauerland) um ungestört sich Zukunftsprojekten zu widmen. Alt und jung, bunt gemischt.

Der 1. Tag galt dem Ortsverein selbst. Es ging um den Umgang mit Neumitgliedern, der Positionierung im Stadtbezirk Hombruch, um die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und schließlich um neue Projekte zu den Themen Sicherheit, Infrastruktur und Integration. 

Wichtig war den Teilnehmern in der Diskussion, dass nicht immer die offizielle Politik wichtig ist, sondern vor allem der Kontakt zum Stadtteil, also zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, deren Wohn- und Lebensraum durch die Politik doch maßgeblich beeinflusst wird. „Ganz offen? Mit den Leuten ins Gespräch kommen, zu erfahren, was sie wünschen, wo es klemmt, was sie nervt und was sie gerne hätten, und das rechtzeitig – vor abgeschlossener Planung! Das ist für uns als SPD vor Ort wichtiger als die „große“ Politik.“, so OV-Vorstandsmitglied Stephan Peters.

Der 2. Tag befasste sich ganz konkret mit Projekten und Planungen in unserem Stadtteil Kirchhörde/Löttringhausen. Es wurde kurz noch einmal auf den von der SPD vorangetriebenen Beschluss bezüglich des Feuerwehrgebäudes in Löttringhausen (Hellerstraße) eingegangen. Zu den anstehende Planungen drei Beispiele: 

Das ehemalige Telekomlager „Hagener Straße“, hier entstehen 200 bis 250 Wohneinheiten und ein kleinerer Discounter.

Dann ging es den Genossinnen und Genossen um die Bebauung des ehemaligen Geländes Marienhospital (Klöcknerstraße). Dort werden 14 Einfamilienhäuser und 5 Mehrfamilienhäuser gebaut, inkl. Tiefgaragen.

Weiter ging es in der Zillestraße. Auf dem Geländer des ehemaligen heilpädagogischen Heims (HPH) sollen 36 Wohneinheiten in 5 Gebäuden entstehen, dabei ein Apartmenthaus für junge behinderte Erwachsene.

Generell hat die SPD Kirchhörde nichts gegen die Planungen, hat sie sie doch auch mit unterstützt. Dennoch wurde diskutiert, wie weit die Nachverdichtung auf Brachflächen gehen soll. Die Mitglieder waren sich einig, dass das besser sei, als in neue Außenflächen zu gehen, also neues Land zu erschließen. „Wir sind bemüht einen Mix zu schaffen von Nachverdichtung, Innenhofbebauung und Neuerschließung.“, so der Vorsitzende Volker Schultebraucks, der auch Mitglied in der Bezirksvertretung ist.

Und wieso braucht es dafür diese Klausurtagung? Norbert Marschner: „Und wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis! – nein, Scherz bei Seite. Wir müssen als SPD inhaltlich konsequent und ungestört arbeiten können, sonst wird das nichts. Die Tagung: das ist gut und macht Spaß und bringt nach vorn! Wir lernen uns auch so besser kennen, das schweißt zusammen und macht fit für die Herausforderungen!“ 

Das teilt auch Nikta Saadati: „Klar, ich finde das super, wir haben viel geschafft. Und wir haben viele Ergebnisse! Zum Beispiel: Ist doch cool, wir bekommen, so wie es jetzt aussieht, einen grünen Radweg von Kirchhörde nach Hombruch. Wurde echt Zeit! Und das haben wir geschafft!“

Und klar, am Abend des 23. wurde es bei Fußball, Bier und Shisha auch gemütlich! 🙂