Die eigentlichen Themen der Jahresversammlung des SPD-OV Kirchhörde vom 14.2. im Möllershof sind schnell berichtet: Kassierer und Vorstand wurden entlastet. Die etwa 30 Genossen wollten aber die Zeit nutzen und sich einem ganz besonderen Thema im Dortmunder Süden widmen, nämlich der Integration. Dazu hatten sie Frau Reyhan Güntürk vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Dortmund eingeladen, um „Butter bei die Fische“ zu bekommen. Der Süden, keine Hochburg sozialer Probleme und oft mehr als Ort friedliebender Bürgerlichkeit bekannt, ist nicht berühmt für groß angelegte Flüchtlings- oder Integrationsprojekte. Aber sie gibt es. So lauschten die Genossen, inkl. des Fraktionsvorsitzenden der SPD Fraktion Norbert Schilff, interessiert den Ausführungen von Frau Güntürk. Klar wurde, dass der Bedarf an spezifischen Angeboten zur Integration im Süden kaum bekannt ist. Während die Aufmerksamkeit und auch die Projektschwerpunkte im Norden der Stadt liegen, scheinen viele Menschen mit Migrationshintergrund im Süden in Vergessenheit zu geraten. „’Lokal willkommen‘ (Projekt der Stadt Dortmund) gilt nicht nur für den Norden!“, so Güntürk. Volker Schultebraucks, Vorsitzender des SPD-OV, pflichtet bei, und ergänzt: „Ich sehe hier auch die dringend gebotene Anknüpfung an den sozialen Wohnungsbau in unserem Stadtteil. Er ist ein wichtiger Baustein im Sinne gelingender Integration!“Was tun? Integration ist Netzwerkarbeit. So wollen die Genossen den Bedarf im Süden genauer ermitteln. Dies soll rasch in Zusammenarbeit mit der AG Migration und Vielfalt geschehen, namentlich durch das Mitglied Saad Skalli. Parallel wird Frau Güntürk ihrerseits recherchieren und ihr Netzwerk abklopfen. Zum Hombrucher Stadtfest wird es dann einen Infostand der SPD geben. Hier werden dann die Ergebnisse weitergegeben sowie erste initiierte und vorhandene Projekte vorgestellt! Wir sind gespannt!