Liebe Genossinnen und Genossen,

so lautete seit etwa 1863 die Anrede in der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands und so lautet sie in der SPD.

Wir entwickeln die SPD weiter. Mit Ihnen gemeinsam wollen wir das machen.

Die SPD hat sich immer als offene Gemeinschaft verstanden, als Mitgliederpartei, in der „Mitmachen“ groß geschrieben wird. Sie wollen sich aktiv in unserer Gesellschaft und unserer Politik engagieren? Sie wollen helfen, die Zukunft zu gestalten und mit uns gemeinsame Ziele zu verwirklichen? Dann sind Sie bei uns richtig.

Treten Sie ein. Für die Soziale Demokratie: Mitentscheiden, mitreden, mitgestalten.

Für die Zukunft von Kirchhörde und Löttringhausen!

mitglied_quadrat-data.gif
Als Genossen haben sich die Teilnehmer der Gründungsversammlung der Filiale Kirchhörde im Jahre 1905 begrüßt und als Genossen begrüßen wir uns in dem daraus hervorgegangenen Ortsverein Kirchhörde – Löttringhausen noch heute.
So selbstverständlich wie vor hundert Jahren ist die Anrede jedoch nicht mehr. Ich zum Beispiel hatte durchaus eine Hemmschwelle zu überwinden, als ich zum ersten Mal an einer Versammlung des Ortsvereins teilnahm und ich mir bis dahin wildfremde Menschen Genossen nennen und duzen sollte. Und ich war sicher nicht der Einzige, der so empfand. Insbesondere bei jüngeren Mitgliedern trifft man auf ähnliche Vorbehalte, vielleicht, weil sie die Anrede für zu vertraulich halten oder gar für überholt.